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Gesundheitsregion Aachen 

Die Gesundheitswirtschaft bleibt auch für die Zukunft eine Wachstumsbranche 

Das Bild zeigt das Klinikum Aachen mit dem neuen Hubschrauberlandeplatz

Nordrhein-Westfalen ist ein starker Gesundheitsstandort. Dies zeigt sich nicht nur in der großen Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für Beschäftigung und Umsatz sowie in einer großen und differenzierten F&E-Landschaft in diesem Bereich. Nordrhein-Westfalen verfügt auch über eine exzellente Verankerung gesundheitswirtschaftlicher Themen auf der regionalen Ebene. Dafür stehen die sechs Gesundheitsregionen: Aachen, KölnBonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Metropole Ruhr und Südwestfalen.  

NRW positioniert sich im Innovationswettbewerb der Gesundheitsregionen mit wegweisenden Lösungen. Schon heute schaffen die Akteure der Branche mit ihrem Gesundheits-Know-how zukunftsfähige Arbeitsplätze und die Basis für eine internationale Wettbewerbsfähigkeit. Ein wichtiges Themenfeld dieser zukunftsweisenden Zusammenarbeit sind Inklusion, Barrierefreiheit und neue patientenorientierte Versorgungslösungen, die den demografischen Wandel berücksichtigen.

 

Cluster Logo Gesundheitswirtschaft NRW

Das Cluster Gesundheitswirtschaft Nordrhein-Westfalen verknüpft die Clusterentwicklung in den sechs Gesundheitsregionen Aachen, Köln/Bonn, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Metropole Ruhr (Stand 06/2009) mit der Clusterentwicklung in Zukunftsfeldern der Gesundheitswirtschaft, etwa Medizintechnik, Krankenhaus der Zukunft oder Gesundheitsvorsorge und Rehabilitation. Schwerpunkte sind der Ausbau und die Stärkung der Vernetzung der lokalen und regionalen Gesundheitsakteure als Innovationsmotoren für die Branche. 

 

Wertschöpfungskette Gesundheitswirtschaft

Die Abbildung zeigt die Struktur der Gesundheitswirtschaft als Wertschöpfungskette

Bild: mais NRW

Erläuterung zur Wertschöpfungskette: Die Gesundheitswirtschaft wird durch die klassischen Kernbereiche der stationären Versorgung und ambulanten Versorgung bestimmt. Einbezogen werden außerdem die Vor- und Zulieferindustrien wie Medizintechnik, Gesundheitshandwerk, Biotechnologie, Handel mit Gesundheitsprodukten oder Pharmaindustrie. Im Rahmen der Wertschöpfungskette werden zudem Bereiche mit Synergieeffekten wie Gesundheitstourismus, Wellness, gesunde Ernährung, Sport, Freizeit oder Wohnen hinzugezählt. Schließlich umfasst die Wertschöpfungskette der Gesundheitswirtschaft die komplexe Wissenschaft und Forschung, Ausbildung und Verwaltung

 

 

Mit mehr als einer Millionen Beschäftigten ist die Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen mit Abstand die größte Branche. Aufgrund der hohen Wachstumsdynamik ist in den nächsten Jahren mit einem Zuwachs von rund 200.000 Arbeitsplätzen in Nordrhein-Westfalen zu rechnen. Einer der Gründe dafür ist die demographische Entwicklung. In Nordrhein-Westfalen leben im Jahr 2008 über 18 Millionen Menschen, von denen etwa 20 Prozent über 65 Jahre alt sind. Der Anteil der Bevölkerung in NRW, die über 65 Jahre alt ist, wird in den nächsten Jahren rapide steigen, so dass der Gesundheitswirtschaft und der Versorgung der Bevölkerung eine zunehmend bedeutendere Rolle zukommt.

Schon heute arbeiten in der Gesundheitswirtschaft in Nordrhein-Westfalen 1.034.155 Beschäftigte, die einen Umsatz von 52,4 Milliarden Euro generieren (Stand 2008). Während in den Jahren 2003 bis 2007 die Zahl der Sozial-versicherungspflichtigen Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen um insgesamt 1,2 Prozent zurückging, nahm die Zahl der Beschäftigten in der Gesundheits-wirtschaft um 1,9 Prozent zu. In der stationären/teilstationären Versorgung arbeiten 332.359 Menschen, in der ambulanten Versorgung 263.284. In der stationären/ambulanten Altenhilfe sind 165.512 Sozialversicherungspflichtige Beschäftigte ausgewiesen, im Gesundheitshandwerk arbeiten 41.439 Spezialisten. 


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