

2018 sind die Niederlande und Malta an der Reihe, die europäischen Kulturhauptstädte zu stellen. Zuerst im Dezember 2008 und dann 2009 hat der Stadtrat von Maastricht beschlossen, dass die Stadt dafür kandidieren will. Aber Maastricht will nicht allein Kulturhauptstadt werden. Die Provinz Niederländisch-Limburg unterstützt die Kandidatur, die in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnerstädten Aachen, Lüttich, Heerlen, Hasselt und Sittard-Geleen gestaltet werden soll. Auch die Provinzen Belgisch-Limburg und Lüttich, die Regio Aachen und die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens beteiligen sich. Dies bedeutet, dass Maastricht im Namen der gesamten Euregio Maas-Rhein kandidiert.
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Internetseite Maastricht 2018
Eine europäische Kulturhauptstadt hat die Aufgabe, den Reichtum des europäischen Kulturerbes in seiner ganzen Vielfalt herauszustellen. Die Bürger Europas sollen sich dadurch besser kennen lernen, mehr Verständnis füreinander entwickeln und sich der großen Gemeinschaft bewusst werden, der sie angehören.
Mit Maastricht Kulturhauptstadt Europas 2018 soll aufgezeigt werden, wie die Verbindung zwischen Kulturen eine Seele erhalten kann. Maastricht + Euregio Maas-Rhein als Impuls für Europa.
Maastricht hat sich dafür entschieden, sich als internationale Wissens-, Wohn- und Kulturstadt zu profilieren. Ein wichtiges Mittel auf dem Wege zu diesem Ziel ist die Kandidatur als europäische Kulturhauptstadt. Maastricht bewirbt sich um den Titel gemeinsam mit sechs Partnerstädten, die alle ihr eigenes kulturelles Gewicht einbringen: als urbane City, Kunststadt, Modestadt, Designstadt, Stadt der guten Küche, Stadt der technologischen Innovation oder Stadt der Popmusik.
Mit der Energie und den Innovationskräften, die mit der Ernennung zur Kulturhauptstadt mobilisiert werden, soll Maastricht und die Euregio Maas-Rhein auf neue Weise ins Scheinwerferlicht rücken, und zwar als Qualitätsregion, als eine richtungweisende und facettenreiche Region, die sich von anderen deutlich abhebt. Ein Jahr als Kulturhauptstadt hilft der Stadt und der Region, die Wirtschaft nachhaltig zu stärken und so zu einem Gebiet zu werden, in dem es sich gut leben lässt und in dem unsere Kinder einmal gern unser Erbe antreten wollen: aufgeklärt und energisch. Die Region mit ihren fast vier Millionen Einwohnern, dem eigentlichen kulturellen Kapital, will ein Vorbild für das moderne Europa sein.
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