

Engagement im sozialen Bereich hat in deutschen Unternehmen eine lange Tradition. Viele betriebliche Sozialleistungen von der Kantine über die Werkswohnungen bis zur Altersversorgung gehen weit über das vorgeschriebene Maß hinaus. Davon profitieren schon heute viele hunderttausende Beschäftigte.
Doch Unternehmen unterstützen im sozialen Bereich auch über ihre Werkstore hinaus. Ob Hilfe für Obdachlose, Kinderheime, Einrichtungen für Behinderte oder Jugendförderung: Viele solcher Einrichtungen des so genannten dritten Sektors haben heute Partner aus der Wirtschaft, die sie konkret und vielfältig unterstützen. Gerade vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Kassen und Mittelkürzungen ist diese Hilfe für viele Initiativen und Organisationen von großer Bedeutung.
Die Ausprägungen, wie soziale Einrichtungen gefördert werden, sind sehr vielfältig. Viele Unter-nehmen unterstützen ihre Mitarbeiter, in deren persönlichen Engagement durch organisatorische oder finanzielle Hilfe bis hin zu Freistellungen (Corporate Volunteering).
Aufgrund fehlender finanzieller Ressourcen sind soziale Initiativen immer weniger in der Lage, Projekte alleine zu finanzieren bzw. zu realisieren. Die Wirtschaft vor Ort engagiert sich deshalb oft, um Infrastruktur-Projekte zu ermöglichen. Neben finanzieller Unterstützung bieten viele Unternehmen ihr Know-how, ihre Produkte oder Dienstleistungen an, um Projekten zu helfen.
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